Perspektivenwechsel

Was wir von den Kindern lernen können..

Einfach mal die Perspektive/ die Rolle wechseln

 

Je älter wir werden, desto schwieriger können wir uns in andere hineinversetzen.

 

Kinder machen dies noch ganz automatisch im Spiel. Mal sind sie Feuerwehrmann, Polizist, Vater, Mutter, Kind oder ein Tier. Sie schlüpfen einfach in die Rollen hinein und können das problemlos. Sie sehen sich die Welt aus allen Perspektiven an und sehen damit Dinge, die uns Erwachsenen oft verborgen bleiben. Kinder können sich in andere hineinversetzen, sie können mitfühlen und dadurch oft besser hinter die Dinge sehen und ihnen auf den Grund gehen.

 

Dabei wäre es für den Erwachsenen von Vorteil, wenn wir den Aspekt wechseln. So können wir andere viel besser verstehen und Konflikte entschärfen, wenn wir versuchen, einmal unvoreingenommen sich in die Rolle/Perspektive des anderen rein zu versetzten.

 

Wir bekommen neue Erkenntnisse und haben mehr Verständnis für den anderen. Denn die eigene Perspektive liegt dem eigenen Einstellungen und Wertesystem zu Grunde. All diese habe ich mir durch Einflussnahme von außen angeeignet.

Wenn ich mich entscheide die Perspektive zu wechseln, merke ich, dass aus der Sicht des anderen, die Situation stimmig ist. Dadurch verändere ich meine Sichtweise und kann andere Entscheidungen tolerieren.

 

Auch in der Partnerschaft ist es konfliktentschärfend sich in die Rolle des anderen hineinzuversetzten und die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich bin in der Lage die eigene Position neu zu überdenken und bin verständnisvoll.

 

Sehr spannend ist es, sich die eigenen vielfältigen Rollen anzuschauen. Wir haben im Leben so einige und oft kommen auch noch welche dazu, durch Veränderungen im Berufs- und im Privatleben.

 

Vielleicht bekommen wir eine Führungsaufgabe und wissen nicht wie wir diese Rolle ausfüllen sollen oder wir werden Eltern und finden nicht mehr in die Mann / Frau Rolle zurück. Vielleicht sind die Anforderung des Alltages so hoch, dass ich meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr wahrnehme. Oder wir leben auf einmal wieder alleine. Egal wie sich unsere Lebenslandkarte gestaltet, es liegt an uns, diese mit Lebensfreude und Glück auszufüllen.

 

Haben Sie Mut zum Perspektiven-Wechsel und zum eigenen Hinterfragen der Einstellungen und Lebensweise. Sie werden sicher Neues entdecken.

 

Herzlichst

Stefanie Kunter-Thiessen

 

 

 

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